Die gemeinsame Mission:
Konflikte konstruktiv lösen – alle gewinnen.
Eine Mediation ist ein freiwilliges Verfahren, das durch seine Struktur eine gütliche Beilegung von Konflikten ermöglicht.
Als Mediatorin bin ich allparteiliche Begleiterin, die hilft, die hinter den Positionen liegenden Interessen aufzudecken.
Ich schaffen den Rahmen, in dem Sie selbst die für Sie passende Lösung finden können.
Gerade im sensiblen Gesundheitssektor – wo Teams täglich Hand in Hand arbeiten müssen und wo die Reputation entscheidend ist – bietet die Mediation den optimalen Rahmen, um verfahrene Situationen vertraulich und zukunftsorientiert zu klären.
Am Ende steht eine maßgeschneiderte, rechtssichere Vereinbarung, mit der alle Beteiligten hochzufrieden in die Zukunft blicken.
So schaffen wir gemeinsam die Basis für eine erneuerte, vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der das wertschätzende Miteinander im Arbeitsalltag wieder reibungslos funktioniert.
Die strukturierte Brücke aus der Konfliktfalle
Wenn Meinungsverschiedenheiten festfahren, führt kein Weg an professioneller Vermittlung vorbei. Mediation (lateinisch Vermittlung) ist ein strukturiertes, außergerichtliches Verfahren, das verhärtete Fronten auflöst und eigenverantwortliche, tragfähige Lösungen ermöglicht.
Wann die eigenständige Klärung scheitert
Ungelöste Konflikte fressen Ressourcen, belasten die Gesundheit und lähmen im beruflichen Umfeld ganze Teams. Handlungsbedarf besteht spätestens, wenn:
- Kommunikation verweigert oder in ständigen Grundsatzdebatten erstickt wird.
- Lagerbildung, Drohszenarien und die Angst vor Gesichtsverlust den Alltag bestimmen.
- Der allgemeine Workflow und die Produktivität spürbar unter der Anspannung leiden.
Das Prinzip: Prozesskompetenz trifft Eigenverantwortung
- Geschützter Raum: Durch Allparteilichkeit und gesetzlich garantierte Verschwiegenheit entsteht ein verlässliches Umfeld für offene Gespräche.
- Klare Rollenteilung: Die Mediatorin verantwortet die Struktur und die Gesprächsmethodik – die Konfliktparteien erarbeiten die inhaltliche Lösung selbst.
- Volle Kontrolle: Im Gegensatz zu Gerichtsverfahren oder Schiedssprüchen entscheidet kein Dritter über das Ergebnis. Die Autonomie bleibt zu 100 % bei den Beteiligten.
Rechtlicher Rahmen & Qualitätsstandards
Das Verfahren ist seit 2012 im deutschen Mediationsgesetz verankert. Seit dem 1. September 2017 regelt die Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) bundesweit verbindliche Qualitäts- und Fortbildungsanforderungen für staatlich zertifizierte Mediatoren.
Rechtsgrundlage im Volltext:
Die Verordnung über die Aus- und Fortbildung finden Sie direkt beim Bundesministerium der Justiz (ZMediatAusbV).
Mediation ist keine Befindlichkeitspflege, sondern eine knallharte Strategie zur Wiederherstellung Ihrer Handlungsfähigkeit.
Ein strukturierter und offener Prozess, der darauf ausgelegt ist, eine offene Kommunikation zu fördern und für alle Beteiligten ein faires Ergebnis zu erzielen
Phase 0: Vorbereitung
Format- kostenfreier Erstkontakt telefonisch oder per Onlineformat
Inhalt- Hierbei wird geklärt, was genau die Mediation ist, ob eine Mediation in dem speziellen Fall möglich ist, welches Honorar anfällt, wie vertragliche Gegebenheiten sind.
Sind alle Konfliktparteien willig, Mediation zur Konfliktlösung zu nutzen, findet ein erstes Treffen statt. Bei den Konfliktparteien in der Einrichtung oder an einem neutralen Ort, ggf. im Onlineformat.
Phase 1: Einführung
Bei einem ersten Treffen werden allen Teilnehmenden die Phasen 1-5 und die Prinzipien der Mediation (Vertraulichkeit, Eigenverantwortung, Fairness, Freiwilligkeit sowie Allparteilichkeit) erläutert. Ihnen wird der Unterschied zwischen dem Recht der Mediation und dem Recht in der Mediation erklärt.
Während dieser Phase wird das Arbeitsbündnis geschlossen, Gesprächsregeln und ggf. Teilnahme Dritter vereinbart.
Phase 2: Konfliktdarstellung & Themensammlung
Jede Partei hat gleichberechtigt die Möglichkeit, ihre Sichtweise darzustellen
Die Mediatorin unterstützt bei der Benennung von Themen, die positions- und bewertungsfrei schriftlich festgehalten werden. Diese Themensammlung dient als Arbeitsgrundlage zur Lösung des Konfliktes
Phase 3: Klärung- Interessen und Bedürfnisse
Gemeinsam mit der Mediatorin arbeitet jede Mediand*in passend zu den einzelnen Themen ihr*e Interessen und ggf.auch Bedürfnisse aus. Diese dienen als Grundlage für die nächste Phase.
Phase 4: Lösungsoptionen
Passend zu den Interessen und Bedürfnissen ALLER beteiligten Mediand*innen werden , auch durch kreative Methoden, Lösungsoptionen entwickelt, welche letzten Endes in Lösungsideen gewandelt und als priorisierte Optionen in den Konsensfindung einfließen.
Phase 5: Verhandlung und Vereinbarung
Die Mediand*innen einigen sich auf Vereinbarung und deren Umsetzung und spätere Überprüfbarkeit. Sie entwerfen eine Abschlussvereinbarung, die in geeignetem Format festgehalten wird.
Statt sich ein Urteil von betriebsfremden Dritten aufzwingen zu lassen, behalten die Beteiligten die volle Kontrolle und erarbeiten Ergebnisse, die im Alltag tatsächlich tragen.
Vorteile im Überblick
- Maximale Selbstbestimmung: Die Parteien verhandeln ihre eigenen Interessen – kein Richter entscheidet über ihre Zukunft.
- Ursachen statt Paragrafen: Emotionale Hintergründe und verhärtete Fronten werden aufgelöst, statt unter juristischen Formeln begraben zu werden.
- Hohe Nachhaltigkeit: Selbst erarbeitete Kompromisse halten langfristig, da sie auf echter Akzeptanz basieren.
- Drastische Kosten- und Zeitersparnis: Schnelle Terminvergabe und ein Bruchteil des finanziellen Aufwands im Vergleich zu langwierigen Gerichtsschlachten.
- Ausbau der Konfliktkompetenz: Die Beteiligten entwickeln aktive Methoden, um zukünftige Differenzen frühzeitig selbst abzufangen.
Strategischer Mehrwert
Professionelle Konfliktlösung schont nicht nur die Nerven aller Beteiligter, sondern auch die Reputation nach Außen, die Patient*innensicherheit, die Qualität der Arbeit, die Standortsicherheit, die Zukunftssicherheit und vor allem auch die Gesundheit des Einzelnen.
Der gesetzliche Rahmen für zukunftsorientierte Konfliktlösung.
Mit dem In-Kraft-Treten des Mediationsgesetzes am 26. Juli 2012 (BGBl. I S. 1577) hat der deutsche Gesetzgeber ein solides Fundament für die außergerichtliche Streitbeilegung geschaffen. Es setzt die Europäische Mediationsrichtlinie (2008/52/EG) in nationales Recht um – geht dabei aber entscheidend weiter: Während die EU-Vorgabe nur grenzüberschreitende Fälle abdeckt, gilt das deutsche Recht einheitlich für alle Mediationsverfahren im Inland.
MBJV: Außergerichtliche Streitbeilegung – Mediation
Rahmen statt Paragrafenkorsett
Das Mediationsgesetz verzichtet bewusst auf ein starres Prozessverfahen. Stattdessen sichert es Medianten und Mediatoren einen weiten Gestaltungsspielraum, um individuelle, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Dennoch setzt es klare Leitplanken durch strikte Grundsätze:
- Klare Abgrenzung (§ 1): Das Gesetz definiert Mediation als strukturiertes, vertrauliches Verfahren, bei dem die Parteien freiwillig und eigenverantwortlich eine Lösung anstreben. Der Mediator führt durch den Prozess, bleibt aber strikt neutral und hat keine Entscheidungsbefugnis.
- Garantierte Neutralität (§ 3): Um Interessenskonflikte auszuschließen, gelten für Mediatoren strikte Offenlegungs- und Tätigkeitsbeschränkungen.
- Gesetzliche Schweigepflicht (§ 4): Der Schutz von Betriebs- und Privatgeheimnissen ist gesetzlich verankert. Die Vertraulichkeit ist das Herzstück des Verfahrens und schafft die notwendige Offenheit.
- Qualitäts- & Ausbildungsstandard (§§ 5, 6): Regelungen zur Fortbildung und zum Siegel des „Zertifizierten Mediators“ stellen sicher, dass Streitparteien eine geschulte, hochkompetente Verfahrensleitung erwarten können.
Link zum Volltext:
Den genauen Wortlaut des Gesetzes finden Sie direkt beim Bundesministerium der Justiz:
Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung (Mediationsgesetz – MediationsG)
MEDIATION ALS CHANCE
Mediation bietet Ihnen Vorteile gegenüber einem Gerichtsverfahren.
Mediation bietet Ihnen Vorteile gegenüber einem Gerichtsverfahren.
Ein Rechtsstreit zieht oft tiefe Gräben, kostet wertvolle Zeit und zerstört Beziehungen nachhaltig.
Die Mediation ist die moderne, wirtschaftliche Alternative:
- Höchste Diskretion:
Im Gegensatz zu Gerichtsverhandlungen ist eine Mediation absolut vertraulich. Ihr Ruf und Ihre Interna bleiben geschützt. - Enorme Zeit- und Kostenersparnis:
Prozesse über mehrere Instanzen dauern oft Jahre und kosten ein Vermögen. Eine Mediation führt meist innerhalb weniger Sitzungen zu einem Ergebnis. - Zukunftsorientierte Lösungen:
Ein Gericht entscheidet nach Paragraphen über die Vergangenheit („Wer hat Recht?“). Gemeinsam mit mir erarbeiten Sie Lösungen für die Zukunft („Wie arbeiten wir ab morgen erfolgreich zusammen?“). - Erhalt von Kooperationen:
Ein Gerichtsurteil schafft Gewinner und Verlierer – die Zusammenarbeit ist vorbei. Nach einer Mediation können Praxispartner, Lieferanten oder Teams weiterhin professionell kooperieren. - Selbstbestimmung:
Kein Dritter (Richter) entscheidet über Ihr Unternehmen oder Ihre Praxis. Sie behalten zu jedem Zeitpunkt die volle Kontrolle über das Ergebnis.

